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Ob es um die Zukunft der Innenstädte geht, gemeinwohlorientierte Boden- und Baulandpolitik oder interkommunale Kooperationen – das Know-how der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt und ihrer Stadtentwicklungsmarke ProjektStadt überzeugt bei Fachveranstaltungen mit unterschiedlichster Thematik.
Mit Funktionsverlust, Leerstand und zunehmender Uniformität haben deutsche Innenstädte schon länger zu kämpfen, die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung weiter verschärft. Auch die fortschreitende Digitalisierung und das boomende Online-Geschäft setzen dem stationären Handel massiv zu. Wie es um die deutschen Innenstädte steht und wie der Weg aus der Krise aussehen könnte, erklärte Monika Fontaine-Kretschmer, Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) und stellvertretende Sprecherin des Bundesverbandes DIE STADTENTWICKLER, am 22. Juni 2021 im ARD Morgenmagazin.
Im Gespräch mit Moderatorin Susan Link machte sie deutlich: "Je monofunktionaler der Innenstadtbereich ausgerichtet ist, desto gravierender sind die Folgen." Um dem Sterben auf Raten entgegenzuwirken, müssten Städte wieder als Ganzes betrachtet werden. Es gelte nun, multifunktionale und resiliente Zentren zu schaffen – mit Handel, Kultur, Gastronomie, Arbeit, Bildung, Freizeit und Wohnen. Auch seien öffentliche Räume neu zu bewerten, Grün- und Freiflächen als Aufenthaltsorte zu stärken oder gar erst zu schaffen. Das Video ist noch bis 22. Juni 2022 verfügbar.
Es muss gelingen, für die Zentren einen neuen und attraktiven Nutzungsmix zu finden.
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Städtebauförderung aufstocken
Um die Zukunft der Innenstädte ging es auch bei der Kommunalpolitischen Online-Konferenz der SPD-Fraktion am 11. Mai 2021. In seiner Funktion als Bundesfinanzminister sprach Olaf Scholz mit Vertreter:innen aus Wirtschaft und Kultur über die krisenbedingte Situation. Mit ihm diskutierten unter Moderation von Bernhard Daldrup, MdB, Sprecher der AG Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen: SPD-Parteivorsitzender Norbert Walter-Borjans, Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Präsident des Deutschen Städtetags, Silke Engler, Bürgermeisterin der Stadt Baunatal, Julia Vesper, Kinobetreiberin aus Passau, und Monika Fontaine-Kretschmer, NHW-Geschäftsführerin und stellvertretende Sprecherin des Bundesverbandes DIE STADTENTWICKLER. Sie forderte: "Wir müssen den Transformationsprozess in den Innenstädten jetzt starten." Um die Folgen der Pandemie zu bewältigen, müssten Städte sofort handeln. Sie sollten zunächst ihre kommunalen Investitionen und Planungen auf Innenstadt-Relevanz hin prüfen und dabei auch das Thema Wohnen im Blick haben. Essenziell sei auch der Dialog mit Akteuren auf Augenhöhe: Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. "Es muss gelingen, für die Zentren einen neuen und attraktiven Nutzungsmix zu finden." Dafür müsse die Städtebauförderung vereinfacht, weiterentwickelt, für Experimente geöffnet und auf 1,5 Milliarden Euro jährlich aufgestockt werden.
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Quelle: SPD-Bundestagsfraktion
Langjährige Erfahrungen
Gleiche Referentin, anderes Thema – die Expertise von Monika Fontaine-Kretschmer war auch bei einer digitalen Fachveranstaltung im Juni gefragt. Schwerpunkt hier: gemeinwohlorientierte Boden- und Baulandpolitik für resiliente und lebendige Neubauquartiere. Veranstaltet wurde das Webmeeting vom Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. (DV) und dem Bundesverband DIE STADTENTWICKLER – mit Unterstützung der Wiechers Stiftung "Städte für Menschen".
Beim Thema "Strategien und Ansätze von Klein- und Mittelstädten bei der Baulandmobilisierung und Bodenpolitik" stellte Nils Kraft, Stadtrat und Leiter des Baudezernats der Stadt Rüsselsheim am Main, die Gebietsentwicklung der Eselswiese im Stadtteil Bauschheim vor. Auf dem rund 60 Hektar großen Gelände sollen Wohn-, Gewerbe- und Grünflächen entstehen – hinzu kommen 30.000 Quadratmeter für soziale Infrastruktur. Die ProjektStadt ist bereits seit 2018 als treuhänderische Maßnahmenträgerin mit der Projektsteuerung der städtebaulichen Planungen beauftragt. Unter ihrer Federführung hatte die Kommune 2019 einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt, um die Qualität des Vorhabens sicherzustellen, Ende Mai 2020 wurden die Sieger gekürt. "Bei dieser Flächenentwicklung können wir nicht nur unser langjähriges Know-how als Stadtentwickler, sondern auch als Baulandentwickler und Bestandshalter einbringen", betonte Fontaine-Kretschmer. Gerade für kleinere Kommunen sei dies entscheidend.
Der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs zur Entwicklung der Rüsselsheimer Eselswiese. Visualisierung: Jörg Wessendorf (Studio Wessendorf) / Leonhard Grosch (Atelier Loidl)
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Das Hilchenhaus in Lorch nach erfolgreicher Sanierung. Foto: NHW / Walter Vorjohann
Neu gestalteter "Rittersaal" im Hilchenhaus. Foto: NHW / Walter Vorjohann
Vorbildliche Kooperationen
Im Rahmen des 14. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik fanden am 4. Mai 2021 unter anderem 20 parallel laufende Online-Sessions statt. Eine von ihnen stand unter dem Motto "Interkommunale Kooperationen kleiner und mittlerer Städte: Kommunen zu Partnern machen – worauf kommt es an?". Praxisbeispiele zeigten, wie gemeinsame integrierte Konzepte formuliert, notwendige Win-win-Situationen geschaffen und Umsetzungsstrukturen gefunden werden.
Mit dem Vortrag "Stadtumbau im Rheingau – das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" war Peter Foißner, Projektleiter der ProjektStadt, einer der Referenten. 2005 wurden Eltville, Oestrich-Winkel, Geisenheim, Rüdesheim am Rhein, Lorch, Kiedrich und Walluf als interkommunale Kooperation in das Städtebauförderprogramm "Stadtumbau in Hessen" aufgenommen. Zwei Jahre später haben sie sich zum Zweckverband Rheingau zusammengeschlossen und arbeiten seitdem bei den Themen Regionalpark, Stadtumbau und Regionalentwicklung zusammen. "Auf Basis verschiedener aufeinander abgestimmter Entwicklungskonzepte hat die Allianz Fördergelder beantragt und gemeinsame Vorhaben auf den Weg gebracht", so Foißner. Dabei im Fokus: Das Rheinufer und sein Erholungswert, die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude sowie die Entwicklung sozialer Infrastruktur und touristischer Attraktionen. Bis 2020 flossen knapp 7,5 Millionen Euro Fördergelder in die Region – inklusive kommunalem Eigenanteil. Foißners Fazit: "Trotz mancher konträrer Interessen ist es immer wieder gelungen, gemeinsame Ziele zu formulieren und Maßnahmen umzusetzen, die häufig über die einzelne Kommune hinaus wirken."
Gebäude in der Schulstrasse 27 in Grasellenbach vorher... Foto: NHW / ProjektStadt
...und nachher. Foto: NHW / ProjektStadt
Den ländlichen Raum stärken
Für eine starke Partnerschaft steht auch die interkommunale Kooperation Überwald, bestehend aus Wald-Michelbach und Grasellenbach. Beim hessenweiten Online-Erfahrungsaustausch "Aufstellung und Umsetzung von Anreizprogrammen“ der HA Hessen Agentur stellten Markus Röth, Bürgermeister von Grasellenbach, und Miriam Kubat, Projektleiterin Integrierte Stadtentwicklung der ProjektStadt, Anfang Juli das Interkommunale Impulsförderprogramm (IIFP) vor. Als Pilotprojekt wurden die beiden Gemeinden im Kreis Bergstraße 2009 in das Förderprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen" aufgenommen. Die Intention: unter den Vorzeichen des wirtschaftlichen, demografischen und gesellschaftlichen Wandels innovative Lösungsansätze für eine zukunftsgewandte Kernbereichsentwicklung im ländlichen, strukturschwachen Raum zu entwickeln. Zugleich gilt es, die Alleinstellungsmerkmale der Ortsmitten zu schärfen und die Region durch touristische Perspektiven zu stärken. Teil dieser Strategie war das IIFP zur Aufwertung der Stadtbilder. Damit wurde ein Instrument geschaffen, das private Immobilienbesitzer mit Zuschüssen bis zu 10.000 Euro dazu animierte, in ihre Fassaden und Freiflächen zu investieren. Mit 400.000 Euro wurden während der Laufzeit insgesamt 42 Maßnahmen gefördert, die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund eine Million Euro. "Als Pionier hat der Überwald bewiesen, dass sich Anreizprogramme lohnen und eine große Hebelwirkung erzielen", fasste Kubat zusammen. "Nicht nur Städte, sondern auch kleine Gemeinden profitieren von dieser Möglichkeit." Im Überwald begleitet die ProjektStadt mit der fachlichen Beratung, Abwicklung und Koordination das Städtebauförderprogramm von Beginn an.
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