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Mattenberg-Siedlung

Modell der geplanten Großsiedlung Mattenberg
Modell der geplanten Großsiedlung Mattenberg aus dem Jahr 1936. (Foto: Archiv Unternehmensgruppe)

Die Siedlung Mattenberg im Kasseler Stadtteil Oberzwehren kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Geplant wurde sie von der Hessischen Heimstätte (Vorläuferunternehmen der Wohnstadt) und der Stadt Kassel als Werkssiedlung für Arbeiter einer neuen Produktionsstätte der Henschel-Flugmotoren GmbH. Die Errichtung des ersten, auf 1.000 Wohnungen angelegten Bauabschnitts begann 1937. Gebaut wurden überwiegend zweigeschossige Mietshäuser mit vier Wohneinheiten. Wegen der Kriegsereignisse konnten jedoch nur rund 600 der 3.000 geplanten Wohnungen fertiggestellt werden. Ab 1940 diente Mattenberg als Lager für Zwangsarbeiter. In den 1950er Jahren beherbergte die Siedlung vor allem Aussiedler und Obdachlose. Heute ist Mattenberg ein lebendiges, multikulturell geprägtes Viertel mit einem kleinen Zentrum, das Cafés und Geschäfte beherbergt. Auch einen Standort der Uni Kassel und eine Moschee gibt es. Auffällig sind die zahlreichen Grünräume in und um die Siedlung sowie Kleingärten und Sportanlagen. Zudem grenzt das Viertel im Norden an das Naherholungsgebiet Heisebach.

 

Baujahr  1937
Modernisierung 1984 - 2008
Wohnungen NHW 600
Bewohner k. A.
Bauweise Zeilenbau, freistehende Mehrfamilienhäuser,
Reihenhäuser, Doppelhaushälften, Einfamilienhäuser
Besonderheit Durch Grünräume gegliederte Siedlungseinheiten.